Die Heinrich-Böll-Schule feiert zehnjähriges Jubiläum des Leseclubs „Leseböller“
Wir freuen uns sehr, dass der Leseclub an unserer Schule sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Unterstützt wurden wir in dieser Zeit durch zahlreiche Spenden, die es der Schule ermöglichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Zeitschriften anzuschaffen.
Neben dem klassischen gab auch einen mehrsprachigen Leseclub (Deutsch, Englisch und Spanisch) und ein Angebot für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache.
Der Leseclub ist für „Leseratten“ eine gute Möglichkeit, sich über das Gelesene auszutauschen. Wer sein Leseverstehen verbessern möchte, kommt auch auf seine Kosten, da der Leseclub dank der Förderung entsprechendes Material anschaffen konnte. Selbstverständlich können sich die Lernenden auch mit einem Hörspiel zurückziehen oder einen eigenen Podcast gestalten.
Das Foto stammt aus dem Jahr 2016 und wurden im Rahmen der Auftaktveranstaltung anschließend auf die Homepage der HBS gestellt. Schon damals gab es einen Artikel über den Leseclub, der hier noch einmal nachzulesen ist.
Astrid Brömser
Für 27 Schülerinnen und Schüler an der Heinrich-Böll-Schule wird das Bücherlesen in Zukunft noch spannender: Mit Hilfe der Stiftung Lesen und der hessischen Landesstiftung Flughafen wurde an der Schule ein Leseclub eingerichtet, der von zwei Lehrerinnen betreut werden. Einen Namen gibt‘s für die Mitglieder des neuen Clubs auch schon: Leseböller.
Permanenter Fluglärm hindert Kinder an der Konzentration und sorgt dafür, dass sie zeitverzögert Lesen lernen – dieses Ergebnis der Norah-Lärmwirkungsstudie Studie zitierte Wolf Borchers, Projektmanager der Stiftung Lesen, bei der Auftaktveranstaltung an der Heinrich-Böll-Schule. Deswegen will die Stiftung an vier Schulen rund um den Frankfurter Flughafen Leseclubs einrichten, um die Schüler zum Lesen zu motivieren. Nach der Pestalozzi-Schule in Raunheim wurde nun auch an der die Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim ein Leseclub eröffnet. In das Projekt investiert die Stiftung Flughafen Frankfurt, wie deren Geschäftsführerin Jutta Nothacker mitteilte, 40 000 Euro.
Die Lehrerinnen Birgit Blasco und Astrid Brömser betreuen die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag, regen sie zu Buchrezensionen und Wortspielen an oder sogar zum eigenen Schreiben. Die 13-jährige Laura Altomare las bei der Auftaktveranstaltung einen eigenen Text vor, der im Schulmilieu spielt und deswegen die jugendlichen Leserinnen und Leser besonders anspricht. Die Sechstklässler Adrian, Emre und Marvin kommen gerne am Nachmittag in die Schulbücherei, um gemeinsam mit ihren Mitschülern zu lesen: „Das macht Spaß, wenn man über die Bücher reden kann.“