Umgang mit der großen Hitze
Liebe Eltern,
ich begrüße Sie im Namen der gesamten Schule herzlich zum neuen Schuljahr.
Wegen des bislang heißesten Sommers seit Wetteraufzeichnungen müssen wir auf die teils unerträgliche und gesundheitsgefährdende Hitze auch an der Heinrich-Böll-Schule reagieren. Hierzu folgende Informationen:
In Hessen entscheidet die Schulleitung nach eigener Prüfung über „Hitzefrei“. Als Orientierungswert dient eine Raumtemperatur zwischen 25° und 30° in repräsentativen Räumen, gemessen um ca. 11.00 Uhr. Laut Erlass darf frühestens nach der fünften Stunde der Unterricht enden, wobei Alternativen wie Schattenunterricht im Freien Vorrang haben. Es wird sich dabei an den technischen Regeln für Arbeitsstätten orientiert, wobei Werte ab 26° in Räumen Handlungsbedarf auslösen. Im Vordergrund bei allen Maßnahmen steht dabei die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.
Da das Hauptgebäude der HBS oft sehr hohe Temperaturen aufweist und ein Wechsel in kühlere Gebäudeteile nicht möglich ist, ist davon auszugehen, dass ab einer um 11.00 Uhr gemessenen Raumtemperatur von 26 bis 30 Grad nach der 5. Stunde der Unterricht in der Sekundarstufe I beendet wird.
Sollte die Temperatur um 11.00 Uhr annähernd 30 Grad betragen oder bereits darüber liegen (und die Wettervorhersage noch höhere Werte für den Tag prognostiziert), werden wir ggf. den Unterricht nach der vierten oder während der 5. Stunde beenden. Maßstab einer solchen Entscheidung ist dabei die Gesundheit der Kinder.
Ihre Kinder dürfen in einem solchen Fall unter Aufsicht der Lehrkräfte im Unterrichtsraum die Eltern entsprechend verständigen. Nur für diesen Fall (!) ist das Handyverbot an der Schule außer Kraft gesetzt.
Der Ganztag bietet in diesem Fall für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler eine Betreuung an.
Der Unterricht in der Oberstufe ist von diesen Regelungen ausgenommen.
In der Hoffnung, dass die Hitzewellen bald ein Ende haben, verbleibe ich
Mit besten Grüßen
Dr. Dietrich Heither, Schulleiter