Willkommen auf unserer Homepage
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere "kooperative Gesamtschule" vorstellen. Drei Schulzweige (Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig) arbeiten unter einem Dach zusammen.
Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung
Am Mittwoch, den 11.3.2026, hält Herr Gerhard Wiese in der Aula der Heinrich-Böll-Schule einen Vortrag über die Frankfurter Auschwitzprozesse. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr.
Gerhard Wiese, geboren im August 1928, ist als Zeitzeuge der Barbarei des Nationalsozialismus wie auch des Verschweigens in der bundesdeutschen Nachkriegszeit der einzige noch Lebende der drei Staatsanwälte, die im ersten Frankfurter Auschwitzprozess die Anklage vertraten. In diesem Prozess ging es um die Verbrechen im nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, wo von 1940 – 1945 über eine Million Menschen auf grausamste Art ermordet wurden.
Anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band an Gerhard Wiese formulierte der damalige Justizminister Heiko Maas: „Auschwitz ist das Synonym für das größtmögliche Unrecht, das Menschen anderen Menschen angetan haben. Aber die Prozesse in Frankfurt zeigten auch, was Justiz zu leisten vermag, wenn sie den Willen hat, der Gerechtigkeit zu dienen.“ Es sei daher wichtig, „jene zu ehren, die sich früher als andere und oft gegen große Widerstände für die richtige Sache engagiert haben. Einer, der das getan hat, war Gerhard Wiese.“
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und der Oberstufe werden von ihren Lehrkräften angesprochen und informiert.